Italienische Medien: Der frühere Eigentümer des AC Mailand, Li Yonghong, ging bankrott, schuldete 250 Millionen Euro, war aber zahlungsunfähig
6686 Sports berichtete am 13. November, dass der frühere Eigentümer des AC Milan Club, Li Yonghong, italienischen Medienmarktberichten zufolge Insolvenz angemeldet hat und sein Vermögensliquidationsverfahren kurz vor dem Abschluss steht.
Als Besitzer des Vereins AC Mailand von 2017 bis 2018 ist Li Yonghong wieder in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt, nachdem das Gericht in Hongkong den Verein für bankrott erklärt hatte.
In entsprechenden Nachrichten heißt es, dass Li Yonghong im Juli letzten Jahres offiziell für bankrott erklärt wurde und nicht in der Lage war, Schulden in Höhe von 289,17 Millionen US-Dollar (ca. 250 Millionen Euro) zurückzuzahlen. Im Urteil hieß es: „Herr Li Yonghong ist nicht mehr in der Lage, seine Schulden zu begleichen, und es ist nichts Unangemessenes daran, ihn für bankrott zu erklären.“ Im Januar nächsten Jahres wird das Gericht den Liquidationsprozess von „Rossoneri Advance Co., Ltd.“ weiter vorantreiben.
Das Unternehmen ist eine der Holdinggesellschaften, über die Li Yonghong den AC Mailand verwaltet. Das Unternehmen hat Anleihen im Wert von 150 Millionen US-Dollar ausgegeben, die als Finanzierungsquelle für die Übernahme Mailands von der Finingwest-Gruppe dienten. Li Yonghong war nie in der Lage, diese Schulden zurückzuzahlen, was schließlich dazu führte, dass Elliott Fund 2018 von seinen Pfandrechten Gebrauch machte und 100 % des Eigenkapitals des Clubs übernahm.